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25 February 2009 @ 03:13 pm





Umzug in ein neues Zuhause







„Wenn es das wirklich ist, was du willst, dann gehe ich.“

„Dann fang an deine Füße zu bewegen.“

 

Ich starre ihn an.

Er starrt zurück.

Meine Schritte Richtung Tür sind beständig, einseitig und voller Trauer.

Ich mache die Tür leise zu, ich steh nicht so auf diese dramatischen Hollywood Filme in denen die Frauen, weinend aus der Wohnung rennen, die Tür hinter sich knallen und man das Bild des Schauspielers sieht, wie er sich anstrengt, viel Geld zu verdienen.

 

Viel zu viel Dramatik, viel zu viel Show, viel zu viel Taubheit der Gefühle.

 

Nichts ist davon echt, wo bleibt die Realität.

Verborgen hinter beschichtetet Linsen. Geschichten die wir später sehen.

 

„Möchten Sie einen Platz in der Mitte oder in der ersten Reihe?“

„In der Mitte, denke ich, weil das ist mein Leben, was sie verfilmt haben. “

„Ach? Sagen sie bloß`?

„Ja, deswegen lieber der Platz in der Mitte, ich war schon zu oft in der ersten Reihe.“  

„Das würde ich Ihnen auch empfehlen, Popcorn oder ein Getränk…?“

 

Ich nehme den Fahrstuhl, fahre in die unterste Etage.

Ich höre nur, wie Herr X oder hieß er doch Y, hinter her schreit.  Scheiße verfluchte scheiße.

Seine Schritte hallen im großen Treppenhaus wieder.

Die Schiebetüren der Eingangshalle öffnen sich und ich atme die frische Luft der Realität ein.

 

„Mara warte…“

Ich kann nicht mehr warten, ich hab zu lange gewartet.

Gewartet auf Veränderungen.

Gewartet auf Zuneigung.

Gewartet auf bedingungslose Liebe.

 

Die Wartezeit ist abgelaufen. Für Herrn XY und für mich.

Das Blatt Papier sollte ich wegschmeißen.

Unsauber, beschrieben und mit viel zu viel verschmierten Flecken, liegt es schamlos vor mir.

Ich muss mir wieder ein unbeschriebenes Blatt besorgen.

 

Ich höre wie Herr XY hinter mir her rennt.

Ich laufe normal weiter, und dennoch bin ich schneller als er. Wie in Zeitlupe rennt er hinter mir.

„Mara warte.“

 

Sein Arm fällt auf meine verletzte Schulter.

Sein Charma fällt auf meinen verletzen Körper.

Seine eindringliche Stimme, fällt auf mein gebrochenes Herz.

 

„Komm bitte wieder mit rein.“

„Ich werde ausziehen.“

Er starrt mich entsetzt an.

Ich starre zurück.

Er muss schlucken.

Ich muss kotzen.

 

Ein Windzug streift mein Gesicht und das Wasser, welches sich in meinen Augen angesammelt hat, lässt nun den Schmerz an meinen roten Wangen hinunter laufen.

 

„Aber, wieso?“

„Weil meine Mutter schon immer gesagt hat, dass meine Möbel bei dir nicht rein passen.“

 

„Aber du zu mir.“ 

„Nein, ich habe mich dir angepasst. Wie meine weiße Couch zu deinem weißen Teppich.“

Er starrt weiter.

Ich heule weiter. Drehe mich um und gehe.

 

Mein Herr XY war meine neue Wohnung.

Er war mein > sweet Home < 

Es war mir egal, ob unsere Möbel zusammen passten oder nicht.

Ob wir die gleichen Interessen hatten.

Es war mir egal ob er ein gut verdienender Börsenspekulant war, oder er mir ein Schlafplatz in einer zwei Zimmerwohnung anbot. 

Es war mir schlicht weg egal, was er war, wenn ich nur bei ihm war.

In ihm war, in seiner Wohnung, in seiner Nähe.

Er war alles.

 

Und nun, muss ich umziehen.

Umziehen, zurück in meinen eigenes Ich.

Wieder die werden, die ich war.

Zu viele Veränderungen haben statt gefunden.

Zu viele Opfer wurden gebracht.

Und Herr XY hat nur profitiert.

 

Ich drehe mich um und schaue ob mein XY um mich kämpft.

Aber es findet kein Kampf statt.

Keine verzweifelten Rufe nach mir.

Kein: ´Ich komm nicht ohne dich klar´

Kein: ´Ich liebe dich´

 

Ich hoffe nur, dass meine Liebe mitziehen kann. Sonst behält sie für immer die Schlüssel.


 
 
Current Mood: tired
 
 
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Lang, lang ist´s her. ^^ Vier Wochen etwa.
Nun ja dafür ist jetzt viel, viel Zeit.
Weil wir tollen Leute, aus Sachsen-Anhalt, zwei Wochen wunderschöne, graziöse, einmalige Pfingstferien haben....
Wooohoooo :) ...
So, das einzige was ich heute sage ist.
"Ich hasse die Sonne." -.-  xD
Die Sonne ist alt, existiert schon ziemlich lang, aber das hier ist neu =)
Frisch vom Markt.

♥Organtransplantation♥

Regen, regnerische Eindrücke am Himmel und auf dem nassen Boden.
Regnerische Eindrücke, auf den Straßen der überfüllten Großstadt.
Nieseln.
Prasseln an die Fensterscheiben der Plattenbauwohnungen.
Eimer aus dem Himmel werden ausgekippt, auf trockene Seelen.
Der Asphalt bekommt eine neue Farbe, regenreiches Farbenspiel.
Wie schön!

Die Straßenbahn treibt mich nach Haus. Meine Füße bringen mich in eine Wohnung von ziemlich vielen in diesem Gebäude.
Meine Wohnung. Klein, kein Platz, nirgends Platz, außer für meine kaputten Herzen.
Das letzte habe ich im Schlafzimmer liegen gelassen.
Da liegen die meisten.
In meiner kleinen Wohnung wimmelt es nur so von diesem Organ.
Manche sind ziemlich groß, andere wiederum sieht man kaum. Aber ich sehe alle. Jedes Einzelne.
Ich habe schon so oft aufgeräumt, alles ordentlich verpackt, zugeklebt und auf die Straße gestellt.

Habe am Fenster gewartet.
Tage und Nächte. Darauf wartend, dass die Kisten abgeholt werden.
Nichts geschah. Irgendwann habe ich es dann gelassen. Ich habe ihnen erlaubt, dass sie hier bleiben dürfen. Ich finde, das ist eine nette Geste von mir.
Ansonsten mag ich mich nicht so.
Meine Beine sind viel zu lang für meinen Oberkörper.
Meine Augen stehen irgendwie sehr weit auseinander.
Der Mund ist zu klein und macht sich bei den Küssen schlecht.
Ich habe eine riesige Nase und noch größere Füße.
Aber viel zu kleine Brüste.
Ich bin absolut hässlich!
Aber stolz, weil ich spare. Ich spare für eine Veränderung. Eine körperliche Veränderung, die mich endlich schöner macht.
Danke, ihr Ärzte!

Die kleine Wohnung, meine Wohnung, wird von einer pornoartigen Männerstimme beschallt.
Sie will bald vorbeikommen. Ich bin auf den Körper gespannt.
Ich kämpfe mich durch die Herzen. Wenn jemand Fremdes kommt, und es kommen viele Fremde, da stören sie. Da sind sie immer so laut.
Herzen dringen in meinen Kopf ein.
Nicht in meine Brust, sondern in meinen Kopf.
Schleichen sich meine Gehirnwindungen entlang, verankern sich dort.
Bleiben da.

Meine Wohnung hat ein schönes Bett. Ich mache es immer wieder schön.
Jeden Abend. Jede Nacht. Für jeden Fremden. Das ist meine Berufung.
Das mach ich gerne, Dinge schöner machen.
Der Körper ist hübsch, sehr hübsch sogar. Seit langem mal wieder ein sehr erregender Körper.
Schmiegt sich an meinen. Dringt in mich ein.
Auch in meine Seele, in meine Brust, in meine Gehirnwindungen.
Dem Körper macht das Spaß. Die Pornostimme bestätigt das Spiel. Unser Spiel im Bett.
Bettspiel.

Die Gewinner? Wir beide!

Das Bett zerwühlt, mein schönes Bett, nicht mehr schön. Aber der Fremde geht ja gleich.
Gibt mir nur noch meinen Gewinn.
Hauptpreis war es heute nicht.
Aber.
Jeder Fremde zählt.
Ich zähle auch, muss zählen, will ja sparen.
Für meine Veränderung. Für meine wunderschöne Veränderung.
Nur für mich. Danke, ihr Fremden!

Mache alles wieder schön. Ordentlich. Akkurat. Zufriedenstellend.
Finde meine Dessous.
Ein Organ.
Sein Organ.
Sein Herz.
Fremde lassen es hier.
Wird es nicht vermisst?!
Sie schenken es mir. Aber das hilft mir nicht bei meiner Veränderung.

Herzen sind laut. Schreien.
Schreien mich an.
Alle durcheinander.
Klagen mich an.

» Ne m'oublie pas.
» Don´t forget me.
» Vergiss mich nicht.


Internationale Organe überfüllen meine Wohnung, meine kleine Wohnung,
Fremde kommen von überall her.
Ich versuche sie alle noch einmal zu entsorgen.
Wenn ich verändert bin.
Durch diese schöne Veränderung im Krankenhaus.
Im Bett liegen dann nur zwei Organe.
Meines.
Und des einzigen, schönen Fremden. Der nicht mehr fremd ist.
Ein schöner Vertrauter.
Mein Vertrauter, für immer.
Er kriegt mein Organ, und ich sein Organ.
Organtransplantation unter uns Schönen.
Danke, ihr Ärzte in Weiß!
Für die Schönheit und die Transplantation.
 
 
Current Location: Versunken
Current Music: Zwischen den Zeilen....
 
 
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11 April 2008 @ 11:29 pm

LOVE MUSIC and THINK PINK ...


Hach, ist mir langweilig.

Es ist jetzt 23:21 Uhr.
Mein Fernseher ist kaputt, mein neues Buch fesselt mich auch nicht gerade so, dass ich sagen könnte, lesen wir mal was.
Es ist Freitagabend und die Langeweile stinkt schon bis zur Decke. Wie schrecklich =( ...

Falls jemand Dirk Bernemann kennen sollte, bitte melden xD ... Der Typ ist ja so toll, und seine Bücher ( leider bisher nur 3  - gut er ist auch noch sehr jung ) sind einfach nur - wow ...
Ich stell mich jetzt einmal ganz öffentlich als Dirk Bernemann - Fan vor... *vorstell* xD ...
Und mit einer Freundin gehts dann, im Mai nach Leipzig zu einer Lesung von ihm *freu*

So die "blöde" Hang, ist auch nicht mehr on. Na ja die ist sowieso ein " früh- ins Bett - geher" ... LANGWEILIGE DU *rüber gröll*

Ich bin jetzt ein offizieller, na ja gut, erst nächste Woche, Brillenträger.
Ich muss sagen, dass ich Brillen sehr sexy finde. Vorallem bei Männern, türlich nur, wenn sie dementsprechend auch stylisch sind ( Die Brillen natürlich xD ) nur die Brille, dann noch ein süsser Blick, das gewisse Etwas und Tissn ist weg *umfall*
Ich wollte eigentlich nur, einen ganz normalen Sehtest machen, für meine Fahrschule. Aber schon bei der zweiten Reihe, der Halbkreise da, konnt ich kaum etwas erkennen.
Dem zu Folge, wurde ich in die kleine, unheimlich Welt der Sehstärken entführt. Sehr interessant Welt, muss schon sagen. Es ist erstaunlich, wie die Gläser da so leben.

Irgendwann durfte ich mir dann ein Gestell aussuchen, herjeh ... und irgendwelche komischen Gläser, von denen ich keine Ahnung habe, was sie eigentlich machen. Yippiiii Yeaaaah Krawall und Remidemi...
Als sich dann, das Gestell auf meiner Nase einen recht bequemen Platz gesucht hatte, und ich glaub es fühlte sich da sehr wohl, denn es passte scheinbar perfekt, sicherlich auch durch die Hände des Herrn Schulz. Der Berater meiner neuen Freundin - der Brille. Fand ich die Brillen gar nicht mehr so stylisch, so anziehend, so fazinierend.
Ich habe wirklich viele aufgehabt, und der Mathias Schulze meinte, dass ich sehr streng mit dieser Brille A. mit der Brille B, mit der Brille C aussehen würde. Mir war das ganze langsam egal gewesen und irgendwann, setzte er mir eine auf. Und die Brille schrie...

" OOoooOooh ... diese Nase passt perfekt zu miiiiiiiiiiiiiiiiiiiir..."
Und ich erwiderte nur: "OOOoooooook... dann nehm ich dich eben...."

Dann wurde meine Mutter, wieder um 186 Euro ärmer und Apollo freut sich sicherlich jetzt noch, eine neue Kundin, der Brillenvergötterung - oder auch doch nicht- dazu zu gewinnen.

Meine, kleine Anekdote zum Brillenkauf... ja ja.

Gott, ich saß heute wieder in meinem Mini. Und zu Hang *rüberiller* ... ICh hab jetzt einmal richtig geschaut, und da steht wirklich drinn in dem "Kreis" "Mini Cooper" ...
Ich freu mich schon soooooooo auf meinen 18.ten Geburtstag. *Konfetti in die Luft werf* ...
Ist mir egal, wenn alle sagen, dass sich nichts verändert. Für mich verändert sich die ganze Welt. Und wenn es nach null Uhr ist, steht für einen kurzen Augenblick, die Welt für mich still.
Und das wohl allerschönste ist, dass ich diesen zeitlosen Augenblick, mit den mit wichtigsten Menschen verbringen darf, Weil ich auf Abschlußfahrt bin. Und dann drücken einen ganz viele *schwärm*
...
Aaaaachja... nur der Kuchen fehlt leider. Aber na ja, man kann nicht alles haben.


Das "schönste" im Leben kotzt mich auch schon wieder an. Wie heißt es doch so schön, im StudiVZ?! Der Nächste, der mir was von Liebe erzählt, kriegt auf die Fresse.
JAWOLL, ich bin mit dabei.

Liebe ist langsamer Selbstmord.

...Liebe = Verwundbarkeit

...Starke Liebe = Drahtseilakt

...Absolute Liebe = Tod

Mit der Zurückhaltung von absoluter Liebe vermeide ich meinen Tod, bin vielleicht ein wenig verwundbar oder gehe auf einem scheiß Drahtseil spazieren.
Und das morgen wahrscheinlich auch noch.
Und übermorgen.
Diesen ganzen Monat noch...
Oh gott, vielleicht sollte ich doch absolut lieben.

......



Ich sagte ja, und wir scheitern immer schöner...
Denn wir absolut Liebenden, stehen jeden Tag vorm Selbstmord...
 
 
Current Location: Da wo die Welt schön ist
Current Mood: verlassen
Current Music: Breathe me - by Sia *.*
 
 
soulpicture
28 March 2008 @ 08:31 pm

Und wir lieben immer mehr...
über uns, weil wir es eben haben...



Da waren einmal, zwei Mädchen. Die Eine hatte schwarzes Haar, hipp und modern geschnitten und mit einem Hauch von braun, aber das sah man nur, wenn die Sonne ihre Strahlen auf das Haar nieder ließ.
Die andere blond, und irgendwie war der Schnitt nicht so richtig definierbar... was aber auch ziemlich egal ist, wie die Haare der Mädchen geschnitten sind, denn das hat nichts mit der kleinen Geschichte zu tun.

Denn die Geschichte geht viel tiefgründiger in die Herzen hinein. Sie belebt die Gemüter, stärkt die Seele und animiert zum Nachdenken.
Eben das, was Geschichten so an sich haben. Zumindest die meißten.

Das was die beiden verband, findet man zwar in Lexikas und der große Internet Suchmaschine >> google << aber nicht jeder versteht und fühlt es, denn das ist etwas ganz Besonderes.
Wer es hat, darf sich glücklich schätzen.
Der, der es hat sollte im Zimmer herum hüpfen.
Luftsprünge, bis hoch zum Himmel versuchen.
Und abends auf der Schaukel, mit den Beinen die Sterne am Himmel versuchen zu berühren.
Oder ein Buch darüber schreiben...

Sie teilten einander Gedanken, das Trinken, wenn es ma wieder knapp auf dem Pausenhof wurde.
Die Aufgaben, die einem in Kunst aufgegeben wurden. Die Ohrringe, die dann bei dem Ex liegen blieben, und die sie wohl nie wieder sehen würde und sie teilten Zeit.
Zeit miteinander, für einander, von einander...

Sie war der Atem für sie. Und sie war der Atem für sie.
Ergänzung die den Altag abspielten.

Und was man in unserer heutigen Zeit, wohl als Freundschaft bezeichnet.
Und die beiden Mädchen, hatten eine ganz Besondere. Und das wurde der einen, mit den blonden Haaren, jeden Tag aufs neue gezeigt.

Und die Geschichte ist wohl dafür da, sich für die tolle Freundschaft, bei der mit dem hippen und modernen Haarschnitt, zu bedanken.
She is amazing ♥.

...she is everything...

Sie ist die beste Freundin, die man sich vorstellen kann.
Danke für all deine Zusprüche
Danke für deinen Atem, den du mir jeden Tag schenkst
Danke für deine Liebe, die mich am leben hält
Danke für dein Lächeln, was du mir gibst
Danke für deine Zuneigung
Danke für deine Verständniss
Danke, dass du der Mensch bist, der mir jeden Tag zeigt, dass  es schön ist, bei dir zu sein...

.... I love you t´ill the end, my Soulmate ...

 
 
Current Location: Hundert-morgen-Wald
Current Mood: glücklich
Current Music: Northern Lite - My Love is my Enemy